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BAG Selbsthilfe Jahresspiegel 2020:

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Bundesorganisation

Bundesverband Prostatakrebs Selbsthilfe e.V.

Der Bundesverband Prostatakrebs Selbsthilfe e.V. ist ein gemeinnütziger Verein zur Unterstützung von Männern, die an Prostatakrebs erkrankt sind. Gegründet 2000 gehören dem BPS rund 200 Selbsthilfegruppen an. Der BPS ist damit eine der größten Selbsthilfeorganisation von und für Prostatakrebspatienten weltweit.

Rund 60.000 Männer erhalten jährlich die Diagnose Prostatakrebs, die meisten Männer sind bei Erstdiagnose über 70 Jahre alt. Um möglichst viele dieser Männer zu erreichen, nutzt der BPS verschiedene, kostenfreie Informationskanäle – darunter ein dreimal im Jahr erscheinendes Magazin ebenso wie einen Newsletter und Kanäle in den Sozialen Medien (Facebook, Twitter und Instagram).

2008 hat der BPS eine Beratungshotline eingerichtet als Ansprechstelle für Betroffene und deren Angehörige, die verständliche, verlässliche Informationen suchen. Alle Fragen können ohne Zeitdruck erörtert werden. Die Berater sind ehrenamtlich tätig, alle selbst an Prostatakrebs erkrankt und daher aus Patientensicht mit dieser Situation vertraut. Sie kennen aus eigenem Erleben die Ängste und Nöte Betroffener und stehen ihnen im Rahmen ihrer Möglichkeiten zur Seite – allerdings ohne medizinische oder rechtliche Empfehlungen. Pro Jahr führt die Beratungshotline etwa 1.000 Gespräche, die sich zum größten Teil mit medizinischen Fragen befassen, also mit Fragen der Diagnostik und Therapien sowie deren Folgen. Die BPS-Beratungshotline ist Dienstag, Mittwoch und Donnerstag (außer bundeseinheitliche Feiertage) von 15 Uhr bis 18 Uhr unter der gebührenfreien Service-Rufnummer 0800 – 70 80 123 erreichbar (kostenpflichtig aus dem Ausland: +49(0)228-28645645). 

Im interaktiven BPS-Forum, das der BPS gemeinsam mit KISP – Hilfe bei Prostatakrebs betreibt, können Fragen gestellt, Antworten gegeben und Erfahrungen ausgetauscht werden. Dort sind rund 5.700 Benutzer registriert, davon etwa 240 aktiv.

Früh erkannt ist Prostatakrebs heilbar, daher engagiert sich der BPS in der Früherkennung und kämpft – unterstützt von wichtigen Fachgesellschaften wie der Deutschen Gesellschaft für Urologie und verbandsorganisierten, öffentlichen Früherkennungs-Kampagnen – seit mehr als elf Jahren in den entscheidenden Gremien um die Anerkennung des risikoadaptierten PSA-Tests als kostenfreie Früherkennungsmaßnahme.

Für bestmögliche Diagnostik- und Therapiemöglichkeiten bereits erkrankter Männer setzt sich der BPS auch in den verbandsinternen Arbeitskreisen, beispielsweise zum Fortgeschrittenen Prostatakrebs oder zur Psychoonkologie, ein. Er beteiligt sich an Studien und pflegt enge Kontakte zu medizinischen Einrichtungen und Fachgesellschaften.

Aktuelle Informationen zu den Entwicklungen in Diagnostik und Therapie erhalten die Selbsthilfegruppen – neben den öffentlichen Informationskanälen – auch über ein BPS-eigenes Schulungsprogramm in Form von Seminaren und Onlinevorträgen.

Darüber hinaus vertritt der BPS Patienteninteressen im Gemeinsamen Bundesausschuss, in der Leitlinienkommission und in der Zertifizierungskommission der Prostatakrebszentren. International bringt er sich in der europäischen Prostatakrebs-Selbsthilfevereinigung „Europa UOMO“ ein.

Prostatakrebs-Betroffene können nach der Entfernung der Prostata kurz- und auch langfristig inkontinent sein. 2008 hat der BPS mit dem Projekt „Hygienebehälter in Herrentoiletten“ auf die Problematik der Entsorgung von Inkontinenzvorlagen bei Männern gemacht, sodass seitdem in vielen Hotels und Gaststätten und seit 2013 durch die Änderung der Arbeitsstättenverordnung in von Männern genutzten Toilettenräumen mindestens ein Hygienebehälter mit Deckel in einer gekennzeichneten Toilettenzelle steht. Die Aufkleber zur Kennzeichnung der Toiletten und Hygienebehälter stellt der BPS kostenfrei zur Verfügung. Weitere Informationen finden Sie hier.

Der BPS und seine Selbsthilfegruppen werden gefördert durch die Stiftung Deutsche Krebshilfe und Krankenkassen. Sie sind unabhängig, objektiv und wissenschaftlicher medizinischer Gewissheit verpflichtet.

Kontaktadresse:

Bundesverband Prostatakrebs Selbsthilfe e. V.
Thomas-Mann-Str. 40
53111 Bonn

Telefon: 0228 33889500
Fax: 0228 33889510
E-Mail: info@prostatakrebs-bps.de
Internet: http://www.prostatakrebs-bps.de

BPS-Beratungshotline: Telefon 0800 7080123 (gebührenfrei), Dienstag, Mittwoch und Donnerstag, 15 bis 18 Uhr, kostenpflichtig aus dem Ausland: +49(0)228-28645645

https://prostatakrebs-bps.de/forum

https://www.facebook.com/bpsprostatakrebs

https://prostatakrebs-beratung.de

 

Spendenkonto:

Sparkasse Hannover

IBAN: DE62 2505 0180 0007 0206 21

BIC: SPKHDE2HXXX