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BAG Selbsthilfe Jahresspiegel 2020:

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außerordentliches Mitglied

Deutsche Hochdruckliga e. V.

Die Deutsche wurde im August 1973 gegründet und engagiert sich seit 45 Jahre aktiv im Kampf gegen Bluthochdruck. Rund 20-30 Millionen Deutsche haben Bluthochdruck. Nur etwa die Hälfte der Betroffenen weiß von ihrer Krankheit und jene, die darum wissen, erreichen viele trotz einer medikamentösen Behandlung keine guten Blutdruckwerte: So sind nur etwa 50% der Hochdruckpatienten adäquat eingestellt (Blutdruck <140/90 mmHg). Das ist bedenklich, denn unbehandelt kann Bluthochdruck zu gefährlichen Gefäßerkrankungen wie Herzinfarkten und Schlaganfällen führen. Allein die Hälfte aller durch Herzinfarkt oder Schlaganfall bedingten Todesfälle könnte durch die Früherkennung und konsequente Behandlung von Bluthochdruck vermieden werden. Weitere gravierende Folgen von Bluthochdruck sind Nierenversagen, Netzhautveränderungen (die sogar zu Blindheit führen können!) und Demenz. Durch diese Folgeschäden von Bluthochdruck sind sowohl persönliches Leid wie volkswirtschaftlicher Schaden
immens.

Die Deutsche Hochdruckliga setzt sich dafür ein, die Prävention zu stärken, und hat das Ziel, dass nach Möglichkeit alle Betroffene von ihrer Krankheit erfahren, eine optimale Therapie erhalten und gesunde Blutdruckwerte erreichen. Dafür hat sie vier konkrete Handlungsfelder identifiziert.

Handlungsfeld 1: Stärkung von Prävention und Früherkennung

Die Deutsche Hochdruckliga arbeitet daran, dass Bluthochdruckprävention als eines der Gesundheitsziele im Bereich der Gesundheitsförderung und Prävention im bestehenden Präventionsgesetz aufgenommen wird und gezielte Präventionsangebote für alle Bürger/Bürgerinnen, insbesondere für jene mit einem hohen Risiko für Bluthochdruck, geschaffen werden. Ein Fokus liegt dabei auf Bewegung und gesunder Ernährung.

Handlungsfeld 2: Verbesserung der Versorgung von Menschen mit Bluthochdruck

Die Deutsche Hochdruckliga setzt sich für ein verbessertes Versorgungsangebot ein. Sie fordert die Schaffung eigenständiger, hypertensiologisch geführter Fachabteilungen in den Kliniken und einer adäquaten personellen Ausstattung von Kinderkliniken im ambulanten und stationären Bereich. Die von der Deutschen Hochdruckliga gegründete Deutsche Hypertonie Akademie legt ihren Schwerpunkt auf die Fortbildung von Medizinern und medizinischem Fachpersonal.

Handlungsfeld 3: Ausbau der Forschungsförderung im Bereich Bluthochdrucktherapie und -versorgung

Die Deutsche Hochdruckliga setzt sich dafür ein, an den Universitäten Lehrstühle für Hypertensiologie auf- und auszubauen. Sie fördert verschiedene Forschungsprojekte und setzt sich für den Aufbau eines bundesweiten Bluthochdruck-Registers ein.

Handlungsfeld 4: Stärkung der Patientenermächtigung („patient empowerment“)

Die Deutsche Hochdruckliga bietet niederschwellige, zielgruppengerechte und qualitätsgesicherte Informationsangebote und qualitätsgesicherte Beratungs- und Hilfsangebote für Betroffene und Angehörige. Aktuell hat sie z.B. einen umfassenden Patientenleitfaden herausgegeben, der über den aktuellen Stand der wissenschaftlichen Erkenntnisse zum Thema Bluthochdruck informiert.

Unterstützen Sie die Arbeit der Deutschen Hochdruckliga!

Die Deutsche Hochdruckliga ist ein gemeinnütziger Verein, der sich für Betroffene und die behandelnden Ärzte stark macht. Wir finanzieren Aufklärungsaktionen, Forschungsprojekte und die Fortbildung der Ärzte ausschließlich durch Mitgliederbeiträge, Spenden und Erbschaften. Unsere Arbeit wird durch die Großzügigkeit vieler hilfsbereiter Menschen erst möglich.

Kontaktadresse:

Deutsche Gesellschaft für Hypertonie und Prävention
Berliner Straße 46
69120 Heidelberg

Telefon: 06221 58855-0
Fax: 06221 58855-25
E-Mail: info@hochdruckliga.de
Internet: http://www.hochdruckliga.de

Spendenkonto:

Sparkasse Heidelberg

IBAN: DE58672500200009206205
BIC: SOLADES1HDB