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BAG Selbsthilfe Jahresspiegel 2020:

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Deutsche DepressionsLiga e. V.
Bundesorganisation

Deutsche DepressionsLiga e.V.

Bundesweite Patientenvertretung für Menschen, die von Depression betroffen sind

Depression – eine Erkrankung, die abschreckt. Sie ist diffus, nicht vorstellbar für Menschen, die damit noch keine Berührung hatten. Sie macht auch ein bisschen Angst: „Könnte es mir auch so gehen, ich bin ja auch nicht immer gut drauf?“ Oder trifft auf Unverständnis: „Soll sich nicht so anstellen!“ Das Tabu, dem generell psychische Erkrankungen unterliegen, ist groß in unserer Gesellschaft und noch immer haftet den Betroffenen das Stigma „Schwächling“ an, auch wenn der Begriff „Burnout“ statt „Erschöpfungsdepression“ dies ein wenig gemildert hat.

Obwohl es mittlerweile sehr gute Behandlungsmöglichkeiten gibt, werden auch heute nur rund 10 % der Betroffenen adäquat behandelt. Sei es, weil sie aus Angst vor Stigmatisierung selbst den Weg zu ärztlicher Beratung scheuen, sei es, weil die Depression über Jahre hinweg nicht als solche erkannt wird oder sehr häufig kein geeigneter Psychotherapieplatz vorhanden ist. Es gibt vor allem in ländlichen Gebieten immer noch Lücken in der ambulanten Versorgungslandschaft und die Wartezeiten auf einen Therapieplatz betragen oft mehrere Monate.

Unter dem Motto „Zurück ins Leben“ arbeiten Vorstand und Mitglieder der Deutschen DepressionsLiga e.V. ehrenamtlich für ihre Ziele: Aufklärung über die Krankheit Depression und Entstigmatisierung der Erkrankten. Sie bieten Hilfe und Selbsthilfe für Betroffene und vertreten die Interessen Betroffener gegenüber Politik, Gesundheitswesen und Öffentlichkeit. Die Deutsche DepressionsLiga e.V. ist satzungsgemäß unabhängig von der Pharmaindustrie oder sonstigen Interessengruppen.

Die Gründungsmitglieder lernten sich in einem Diskussionsforum des Kompetenznetzes Depression zunächst virtuell kennen. Bei verschiedenen Präsenztreffen wurde in vielen Gesprächen deutlich, wie wohltuend der Austausch unter Betroffenen ist, aber auch, wie schwer es ist, mit dieser Erkrankung zu leben in einer Gesellschaft, die überwiegend nichts darüber weiß oder unzutreffende Vorstellungen davon hat.

So entstand 2009 die Idee, sich aus eigenen Kräften für die Belange der Betroffenen einzusetzen und eine bundesweite Interessenvertretung zu gründen, die es bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht gab.

Gemeinsam gegen Stigmatisierung – Angebote und Projekte

  • Die Mailberatung – hier helfen Menschen Betroffenen durch die Weitergabe ihrer eigenen Erfahrung im Umgang mit der Krankheit Depression, sei es als Angehörige, sei es als selbst Betroffene.
  • Die Wissensdatenbank – valide Informationen über psychische Erkrankungen, Therapieformen, Medikamente und vieles mehr.
  • Der Newsletter – Aktuelle Informationen rund um die Depression, die auch in Fachkreisen hohes Ansehen genießen.
  • Die Patientenbroschüre – Informationen für Erkrankte und interessierte Menschen in deren Umfeld
  • Workshops für Führungskräfte zum Thema Depression in der Arbeitswelt - Mitglieder der Liga schulen Führungskräfte im richtigen Umgang mit Erkrankten.
  • Der Patientenkongress – Gemeinsam mit der Stiftung Deutsche Depressionshilfe veranstalten wir 2017 unter der Schirmherrschaft von Harald Schmidt den dritten Patientenkongress in Leipzig
  • Die Mut-Tour - Antistigma-Arbeit unter dem Motto „Radeln gegen Depression“
  • Bücher für die Antistigma-Arbeit wie z. B. „Papas Seele hat Schnupfen“

Wir setzen uns für Sie ein

  • Wir stärken Betroffene und setzen uns für ihre Rechte ein.
  • Wir kämpfen gegen Stigmata und für den Abbau von gesellschaftlichen Vorurteilen und Barrieren.
  • Wir fordern eine angemessene gesundheitliche Versorgung und Unterstützung.
  • Wir beraten Betroffene, andere Fachleute und Entscheidungsträger.

Denn: Als Depressionserfahrene sind wir Experten in eigener Sache!

Unser Ziel

Durch die Vermittlung von Wissen über die behandelbare Krankheit Depression ist sie eine Krankheit wie jede andere. Erkrankte vergeuden die geringe Energie, die ihnen die Erkrankung vielleicht noch lässt, nicht damit, sich zu schämen und als Versager zu fühlen, sondern sie nutzen diese dazu, die Depression, den „Black dog“ – wie Winston Churchill seine Depression benannte – an die Leine zu legen.

Kontaktadresse:

Oppelner Straße 130
53119 Bonn

Telefon: 0228 24065772
Fax: 0228 92934782
E-Mail: kontakt@depressionsliga.de
Internet: https://www.depressionsliga.de

Postanschrift

Deutsche DepressionsLiga e.V.
Postfach  210166
53156 Bonn
Deutschland

Spendenkonto:

Volksbank Stuttgart

IBAN: DE44 6009 0100 1327 7480 02
BIC: VOBADESS