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BAG Selbsthilfe Jahresspiegel 2020:

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ADHS Deutschland
Bundesorganisation

ADHS Deutschland e. V. (Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung)

Der ADHS Deutschland e.V.

  • ist der älteste gemeinnützige ADHS-Selbsthilfeverband mit ehrenamtlich tätigen Mitgliedern, (Mitgliederanzahl ca. 3000)
  • ist bundesweit organisiert in Landesgruppen und über 250 regionalen Selbsthilfegruppen, welche als Anlaufstellen für Rat suchende Eltern und Betroffene diesen oft zum ersten Mal Entlastung von Schuldzuweisungen verschaffen und effektive Hilfe leisten
  • unterhält einen Internet- und Intranetauftritt, in dem umfassend über ADHS, Begleitstörungen und andere relevante Themen berichtet wird.
  • ist ferner in einem bundesweiten Netz von speziell geschulten Telefonberatungsstellen ständig für Hilfesuchende erreichbar
  • bietet die Möglichkeit zum E-Mail-Austausch einschließlich eines ADHS-Jugendberaterteams sowie ein Forum zum gegenseitigen Austausch
  • vertritt die Belange der Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen mit ADHS und ihrer Familien in der Öffentlichkeit und auf politischer Ebene
  • unterstützt Ursachenforschung sowie die Weiterentwicklung von Diagnostik und Therapie der Aufmerksamkeitsdefizit/Hyperaktivitätsstörung und deren Begleitstörungen im Kindes-, Jugend- und Erwachsenenalter
  • berät und hilft im Einzelfall
  • stützt sich auf die Behandlungsschwerpunkte Eltern- und Familienberatung/ Elterntraining, Beratung / Fortbildung von Erziehern und Lehrern, Verhaltenstraining
  • unterstützt im Interesse der Kinder besonders die Zusammenarbeit von Elternhaus/Schule/therapeutischem Bereich/Soziale Dienste
  • bietet Kontakte und Erfahrungsaustausch, Veranstaltungen, Weiterbildungen und Publikationen zum Thema ADHS
  • steht in ständigem Kontakt mit Ärzten, Therapeuten, Sozialen Diensten, Schulen, Kindergärten, Krankenkassen und Universitäten
  • ist Mitglied des ADHD Europe aisbl, unterhält vielfältige internationale Kontakte, insbesondere in europäische Nachbarländer und zu EU-Institutionen
  • wird wissenschaftlich beraten von den Mitgliedern des Wissenschaftlichen Beirates des Verbandes
  • gibt mit der mehrmals erscheinenden Zeitschrift „neue AKZENTE“ das einzige regelmäßig erscheinende deutschsprachige Publikationsorgan zum Thema ADHS heraus, welches sich als Forum für Informationen, Anregungen und Austausch bei Eltern und in der Fachwelt einen Namen gemacht hat und stets neueste Erkenntnisse zum ADHS und ihrer assoziierten Störungen veröffentlicht.
  • bietet in seinem Büchershop sowohl verbandseigene Publikationen als auch Fremdliteratur rund um das Thema ADHS an. Diese kann auch über das Internet bestellt werden.

Was ist ADHD/ADHS?

Attention Deficit Hyperactivity Disorder (ADHD) – im Deutschen Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) – ist die im englischsprachigen Raum sowie in der Wissenschaft gebräuchliche Bezeichnung für die Hyperkinetische Störung (HKS), wie die Weltgesundheitsorganisation das Störungsbild bis heute nennt.

Die ADHS ist weltweit das am häufigsten diagnostizierte psychiatrische Störungsbild des Kindes- und Jugendalters, allerdings nicht die am häufigsten auftretende Störung. Wissenschaftlichen Untersuchungen zufolge leiden ca. 3-5 % der Kinder aller Länder und Kulturen an ADHS. Ihr Verhalten zeichnet sich durch altersunübliche Schwierigkeiten in der Impulskontrolle, Emotions- und Motivationsregulation sowie der Willkürsteuerung der Aufmerksamkeit aus. Im Alltag schlägt sich dies in einer in den Syndromen Impulsivität, Aufmerksamkeitsstörung und Hyperaktivität unterschiedlich stark ausgeprägten Symptomatik nieder: u.a. leichte Erregbarkeit, erhöhte Aggressivität, heftige Reaktionen, ausgeprägte Ablenkbarkeit, massiv schwankende Stimmung und Motivation, motorische Unruhe.

Ursachen

Die Ursachen sind noch nicht bis ins Einzelne geklärt. Man geht von einer multikausalen Verursachung aus. Als gesichert gelten genetisch bedingte Funktionsstörungen in bestimmten Zentren des Gehirns. Psychosoziale Faktoren wie Schwierigkeiten im familiären und sozialen Umfeld, Stoffwechselstörungen und Ernährungseinflüsse (u.a. Allergien, Nahrungsmittelunverträglichkeiten) können verstärkend auf die Symptomatik wirken.

Unabhängige Risikofaktoren für die Neuentstehung eines ADHS sind ein sehr niedriges Geburtsgewicht, schwere psychische Belastungen der Mutter im letzten Trimenon der Schwangerschaft, Alkohol-, Nikotin- und Drogenkonsum während der gesamten Schwangerschaft.

Therapie

Da die Symptomatik bei jedem ADHS-Menschen sehr unterschiedlich ist, muss für jede Person nach einer angemessenen und wirksamen Therapie gesucht werden. Voraussetzung hierfür ist eine differenzierte Diagnostik. Es gibt medizinisch-medikamentöse, psychologische, pädagogische, ernährungstherapeutische sowie sensorisch und motorisch übende Behandlungsmodelle, die einzeln oder in Kombination Anwendung finden und aufeinander abgestimmt sein sollten. Man spricht daher von einer individuellen „multimodalen Therapie“. Besonders wichtig bei der Behandlung von Kindern ist hierbei der Einbezug der Eltern (z.B. Elterntraining) sowie Lehrer, Erzieher und Betreuungspersonen.

Veranstaltungen

Grundsätzlich führt der Verband einmal jährlich ein öffentliches Symposium durch, eine Jugendveranstaltung und zwei Fortbildungen für Regionalgruppenleiter. Daneben werden verschiedene Seminare u.a. zum Thema „Burnout-Prävention“ angeboten. Er ist jedes Jahr mit einem Informationsstand u.a. auf folgenden Kongressen vertreten: didacta, Kinder- und Jugendärztetag BVJK e.V., Jahrestagung des BKJPP e.V., DGPPN-Kongress.

Kontaktadresse:

Bundesgeschäftsstelle
Rapsstr. 61
13629 Berlin

Telefon: 030 85605902
Fax: 030 85605970
E-Mail: info@adhs-deutschland.de
Internet: http://www.adhs-deutschland.de